Zwischen Strand und Apfelbäumen

Deauville

Deauville, das in aller Welt wohl bekannteste und wohl auch mondänste Seebad an der normannischen Blumenküste, ist ein Magnet für die Bohème, die Pariser Gesellschaft: Gerade einmal zwei Autostunden trennen die Metropole von der frischen See- und Landluft an der Atlantikküste, dem Tor zum Pays d'Auge.

Deauville, einst ein kleines Bauerndorf, das unter Napeleon III. zum "Königreich der Eleganz" erblühte, ist heute weitaus mehr, als mit bloßem Auge erkennbar ist: der bedeutende Yachthafen, die Pferderennbahn, anmutige Villen und Hotels, ein weiter Sandstrand – über allem liegt ein Hauch von Eleganz und Luxus. Coco Chanel hat hier 1913 ihre erste Boutique eröffnet. Für den notwendigen Glamour sorgen auch heute noch international renommierte Filmstars, die sich alljährlich zum Festival des amerikanischen Films in Deauville treffen.
Deauville
      Hollywood lässt grüßen:
      Die Strandkabinen tragen die
      Namen bekannter Leinwandgrößen

Für Entdecker:
Prächtige Fin-de-Siècle Architektur, zeitgemäßer Luxus, Treffpunkt des internationalen Jetsets, feiern wie in der Belle Époque – hier darf es gerne etwas extravagant sein: die Hotels Le Royal Barrière und Le Normandy Barrière.

Das Grundstück gehörte einst der Familie von Gustave Flaubert. Henry de Rothschild hat eine prächtige Villa im elsässischen Landhausstil darauf errichten lassen, die später von der Familie Strassburger übernommen und schließlich der Gemeinde Deauville als einzigartiges Museum überlassen wurde: die Villa Strassburger.

Der idyllische Hafen von Trouville ist noch immer einer der wichtigsten Handelsplätze der Region Calvados. Die riesige Halle auf dem Fischmarkt, in den 1930er-Jahren erbaut im neonormannischen Stil, ist heute französisches Kulturerbe.